Schon
wieder zu spät - Überqueren der Fahrbahn
Jedes Kind kennt die Situation. Nach
dem Frühstück muss noch dies und das erledigt werden,
ein Strumpf ist unauffindbar, die Schultasche ist noch
nicht gepackt, die Zeit wird knapp. Der Bus steht
bereits an der Haltestelle, im Laufschritt wird die
Fahrbahn überquert, Glück gehabt, kaum Verkehr.
Eltern sollten darauf achten, dass
ihre Sprösslinge das Haus immer rechtzeitig verlassen,
um in Ruhe den Weg zur Haltestelle zurückzulegen. Zudem
sollten sie mit ihren Söhnen und Töchtern besprechen,
was zu tun ist, wenn sie wirklich einmal zu spät kommen.
Lieber den Bus abfahren lassen, als loslaufen und sich
in Gefahr begeben. Kinder müssen wissen, dass sie -
falls keine Ampel vorhanden ist - vor dem Überqueren der
Straße eine ausreichend große Lücke im Verkehrsfluss
abwarten müssen.
Ähnliches gilt, wenn der Bus an
seinem Ziel ankommt. Auch hier müssen Kinder lernen,
nicht einfach über die Fahrbahn zu laufen, um noch
rechtzeitig vor Stundenbeginn an ihrem Platz zu sitzen.
Sie dürfen die Straße erst überqueren, wenn der Bus
abgefahren ist.
Zwischen
Langeweile und Übermut - Warten an der Haltestelle
Ein weiterer Gefahrenherd liegt an
der Haltestelle selbst. Da die Zeit des Wartens oft lang
werden kann, müssen Kinder wissen, dass alle
Bewegungsspiele, bei denen sie im Eifer des Gefechts mit
ihren Altersgenossen auf die Fahrbahn geraten könnten,
besser an anderen Orten stattfinden sollten.