Verkehrssicherheit / Verkehrssicherheitsinitiative
Im Jahr 1999 gründete die Stadt Hamm in Zusammenarbeit mit der Polizei die "Verkehrssicherheitsinitiative Hamm" (VSI). Anlass war die hohe Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Hamm im Jahr 1999 den "Spitzenreiter" in NRW darstellte. Seitdem setzen
sich unter dem Dach der VSI mehr als 15 Organisationen durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und zahlreiche Aktivitäten auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit dafür ein, die Unfallzahlen zu reduzieren.
Hinter der Verkehrssicherheitsinitiative stehen bislang folgende Einrichtungen: ADAC, ADFC, AOK, Bergwerk Ost, Bundesgrenzschutz, Biker Union, Caritasverband, DAK, DEKRA, Deutscher Kinderschutzbund, DRK, Fahrlehrerverband, IKK, Polizei, Radio Lippewelle Hamm, Rats- und Bezirksfraktionen, Stadt Hamm, Stadtwerke Hamm, Verkehrswacht, Westfälischer Anzeiger.
Regelmäßige Arbeitstreffen sorgen für den gezielten Informationsfluss und dienen der Planung weiterer Aktionen. Unter "Download" finden Sie das aktuelle Ergebnisprotokoll sowie eine exemplarische Übersicht über die bisherigen Aktivitäten.
Die Verkehrssicherheitsinitiative Hamm trifft sich vier mal im Jahr montags jeweils um 16 Uhr im Polizeipräsidium Hamm. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Verbänden und Institutionen sind herzlich eingeladen.
Die aktuelle Einladung zu den Arbeitstreffen
finden Sie auf der Startseite.Das Polizeipräsidium Hamm präsentiert sich
ebenfalls im Internet. Dort finden Sie Hinweise
zu
den aktuellen Unfallstatistiken, zum Polifanten - dem Partner der Kinder, Ihre
Ansprechpartner
aus den einzelnen Stadtbezirken und Vieles mehr.
Verkehrssicherheitsvideo
Die Initiative !K!DS IN Mönchengladbach" -
sicher unterwegs! hat ein
Verkehrssicherheitsvideo in das
Internet
gestellt, das mit Unfallgeräuschen die erhöhte
Unfallgefahr für Kinder im Straßenverkehr
verdeutlicht.
Bei Interesse kann dieser Spot auch in Hamm für
Verkehrssicherheitsarbeit und -aktionen
verwendet werden.
Auf der rechten Seite haben Sie die Möglichkeit
weitere Informationen zu der Initiative
"K!ds in
MG - sicher unterwegs!" zu erhalten. Weiterhin
finden Sie hier auch den entsprechenden
Kinospot,
der in Mönchengladbach im Rahmen der
Verkehrssicherheitsarbeit erstellt wurde.
Hamm in die "Europäische Verkehrssicherheitscharta" aufgenommen
Die Europäische Verkehrssicherheitscharta ist ein Projekt der EU und verfolgt als wichtigstes Ziel die europaweite Reduzierung der Zahl der Verkehrstoten um mindestens 50 Prozent bis zum Jahr 2010. Die Charta ist ein Forum für Institutionen, Unternehmen und Verbände, die dieses Ziel gemeinsam verfolgen. Als eine von nur vier deutschen Städten wurde nun auch Hamm nach Prüfung der eingereichten Bewerbung durch eine Kommission aufgenommen.
Daraufhin hat Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann die Europäische Charta für die Verkehrssicherheit Ende Januar unterzeichnet.
Insgesamt zählt die Charta bisher europaweit rund 300 Mitglieder. In Deutschland sind es 22 Unterzeichner. Davon hatten als Kommunen bisher nur die Städte Berlin, Köln sowie der Kreis Borken unterzeichnet.
Seitens der EU besteht ein gesteigertes Interesse, mehr Kommunen für die Teilnahme zu gewinnen. Von den Mitgliedern erwartet die EU konkrete und umfassende Selbstverpflichtungen, um das ehrgeizige Ziel, dieVerkehrstoten europaweit um 25.000 pro Jahr zu verringern, zu erreichen.
Da in Hamm bereits viele Aktionen, die über das in vergleichbaren Städten übliche Maß hinausgehen, durchgeführt werden, sah sich die Stadt, auch wegen der bereits erreichten Erfolge – die Anzahl der Verkehrsunfälle sowie der Verkehrstoten ist in den vergangenen fünf Jahren (2002:8, 2003:9, 2004:7, 2005:6, 2006:6) rückläufig - für einen Beitritt gut gerüstet und bewarb sich Mitte des vergangenen Jahres um die Aufnahme.
Die folgenden Selbstverpflichtungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden von der Hammer Verkehrssicherheitsinitiative entwickelt und im Mai vorigen Jahres vom Rat beschlossen:
Erweiterung der Mitmach- und Selbsthilfeangebote:
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Fortführung der Aktion „Verkehrsberuhigung vor der Haustür“
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Durchführung von mind. zwei zentralen Verkehrssicherheitsaktionen pro Jahr
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Regelmäßiges Angebot von Informationsveranstaltungen und Verkehrssicherheitstrainings
Intensivierung der Verkehrserziehung:
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Jährliche Aktion „Fahrrad TÜF“ an Hammer Schulen
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Verbindliche Aufnahme des Verkehrsunterrichts an allen Schulen der Sekundarstufen I und II
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JÄHRLICHE Schulanfangsaktionen
Bau- und Markierungsprogramme für 'Risikobereiche':
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Fortführung des Bauprogramms „Kinderunfälle“
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Aufstellung eines Bauprogramms für die Hauptunfallstrecken in Hamm
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Markierungsprogramme „Tempo-30-Zonen“ und „Parken in Problembereichen“
Verstetigung der Verkehrsüberwachung:
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Aufrechterhaltung des hohen Niveaus der Geschwindigkeitsüberwachung
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Regelmäßige Schwerpunktmaßnahmen der Parkraumüberwachung (Radwege, Schulwege, Kinderunfallbereiche)
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Ggf. Einsatz zusätzlicher Überwachungsgeräte ('Starenkästen', Rotlicht-Kameras)


